APG-Südtirol

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln das Rechtsverhältnis zwischen dem Kunden und der First Avenue GmbH. Sie sind fixer Bestandteil jedes mit der FirstAvenue GmbH - entweder direkt oder durch Dritte (z.B. Agentur) - eingegangenen Vertragsverhältnisses. Maßgebend ist die deutsche Fassung. Abweichende Bestimmungen und andere AGB sind nur dann verbindlich, wenn sie die Parteien schriftlich vereinbart haben.

1. First Avenue GmbH
1.1. First Avenue GmbH - in Folge FA - schließt die Werbeaufträge im eigenen Namen und auf eigene Rechnung  ab.

2. Vertragspartei
2.1. Vertragspartei ist der Auftraggeber, in Folge Kunde genannt. Er ist gegenüber der FA verpflichtet, selbst wenn er durch eine Dritte (z.B. Agentur) vertreten ist.
2.2. FA behält sich das Recht vor, im Falle von Nichterfüllung der vertraglichen Pflichten durch den Kunden, gegen den gesetzlichen Vertreter des Vertragspartner des Kunden persönlich vorzugehen.
2.3. Die Übertragung von Rechten aus diesem Vertrag an Dritte, insbesondere die Untervermietung oder die Weitergabe der Leistungen dieses Vertrages ist nicht gestattet.
2.4. Der Kunde wird bestmöglich dafür sorgen, dass FA ihre vertraglich vereinbarten Leistungen ordnungsgemäß erfüllen kann.
2.5. Der Kunde haftet gegenüber FA für die Vollständigkeit und die Richtigkeit seiner Angaben.

3. Geschäftsbeziehungen zwischen FA und Kunde
3.1. Die vorliegenden Geschäftsbedingungen regeln alle  vertraglichen Beziehungen zwischen FA und den Kunden
3.2. Diese Geschäftsbedingungen gelten für sämtliche Werbeaufträge und schließen die Geschäftsbedingungen des Kunden aus, selbst wenn diese ausschließliche Geltung beanspruchen sollten.
3.3. Einer Gegenbestätigung des Kunden unter Hinweis auf seine Geschäftsbedingungen wird hiermit von FA ausdrücklich widersprochen.
3.4. FA erbringt ihre Leistungen im Rahmen des mit dem Kunden vertraglich näher konkretisierten und abschließend geregelten Leistungsumfanges. Leistungen der FA, die durch den vertraglich festgelegten Leistungsumfang nicht gedeckt sind, werden gesondert, nach den allgemein gültigen Tarifen und Preisen der FA verrechnet.

4. Vertragstypen
Diese AGB regeln alle von FA angebotenen Leistungen:
4.1. Werbefilme (Cine-Motions, Cine-Pictures und Cine Journal): Die FA vermarktet und verkauft Werbezeit in den von ihr betriebenen Kinos in Bozen und Umgebung (Säle und Veranstaltungen) und ist für die Ausstrahlung der Werbefilme der Kunden durch den Kinobetreiber besorgt.
4.2. Promotionen und Events: FA vermarktet und verkauft Werbezeit für Promotionen und Events / Veranstaltungen im Kinobereich. Die Veranstaltungen umfassen insbesondere Verteileraktionen, Produktpräsentationen, Werbeartikelplatzierungen, Ausstellungen, Shows, Events etc.. Die AGB beziehen sich einzig auf die von FA zur Verfügung gestellten Werbezeiten und -orte, nicht aber auf den Inhalt und Ausgestaltung der Werbung der Kunden und deren jeweiligen Veranstalter. Die Verantwortung für die reibungslose Durchführung sowie allfällige anfallende behördliche Meldungen (z.B. für Gewinnspiele) liegt beim Kunden und deren jeweiligen Veranstalter.
4.3. Kinotickets: FA vermarktet und verkauft Werbeflächen auf den Rückseiten der Kinotickets, welche an den Kinokassen erhältlich sind.
4.4. Cinelights: FA vermarktet und verkauft Werbeflächen in den beleuchteten Werbeträgern, Format 118,5x178cm, installiert in den Kinos Bozen und Umgebung.
4.5. Angebote der FA je Vertragstyp sind grundsätzlich freibleibend, unverbindlich und 14 Tage ab Erstellung gültig.

5. Vertragsabschluss

5.1. Der Vertrag kommt entweder durch die vom Kunden unterzeichnete und an FA retournierte schriftliche Bestätigung des Auftrags oder durch Inanspruchnahme der von FA angebotenen Leistungen zustande.
5.2. Jeder Werbeauftrag für die verschiedenen Vertragstypen muss den Kunden und den Inhalt der Werbung bezeichnen. Lässt sich der Kunde durch eine Werbe- oder Media-Agentur vertreten, muss ihn die Agentur namentlich benennen.
5.3. Mit der Auftragserteilung bestätigt der Kunde, dass er sämtliche evtl. zur Ausstrahlung erforderlichen Verwendungs- und Nutzungsrechte, insbesondere das Senderecht, erworben und abgegolten hat, und gibt FA unaufgefordert die SIAE-Nummer des Werbespots an. Für die Sende- und Vorführrechte der SIAE verrechnet FA keine Aufschläge; die Lizenzierung der Aufnahme- und Vervielfältigungsrechte sind Sache des Kunden.
5.4. FA behält sich das Recht vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

6. Ausstrahlung der Werbefilme
6.1. Die Werbeaufträge beinhalten eine minimale Einschaltdauer der Werbefilme von einer Einschaltwoche. Eine Einschaltwoche dauert von Freitag bis Donnerstag.
6.2. Die Kinobetreiber strahlen die Werbefilme nach dem angekündigten Vorstellungsbeginn im abgedunkelten Saal (Einlass- oder Trailerlicht) aus.
6.3. Die Änderung der Filmlänge ist unter Vorbehalt der verfügbaren Werbezeit bis drei Wochen vor der erstmaligen Ausstrahlung des Werbefilms möglich. Bei weniger als drei Wochen vor der erstmaligen Ausstrahlung erfolgenden Verkürzungen der Filmlängen fakturiert FA dem Kunden vollumfänglich die ursprünglich vereinbarte Länge.
6.4. FA und der Kunde legen die Einschaltdaten der Werbefilme in detaillierten Einschaltplänen fest. FA bemüht sich, diese Pläne bestmöglich einzuhalten.
6.5. Terminverschiebungen oder sonstige Änderungen der vereinbarten Einschaltpläne seitens des Kunden sind nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung von FA gültig. FA kann Verschiebungen oder Unterbrechungen von Einschaltplänen zustimmen, wenn ausfallende Teile innert 6 Monaten nachgeholt werden.
6.6. Kann FA einen Werbefilm in einem gewählten Saal nicht ausstrahlen lassen (Umbau, temporäre Schließung, etc.), so leistet FA ohne Vorankündigung gleichwertigen Ersatz.
6.7. Werbefilme mit sensiblen Inhalt werden erst nach 20.00 Uhr vorgeführt. Des Weiteren behält sich FA das Recht vor, nicht jugendfreie Werbefilme ebenfalls erst nach 20 Uhr zu spielen. Abschläge für die späteren Ausstrahlungen werden nicht gewährt.
 
7. Vertrags-Rücktritt
7.1. Die zwischen dem Kunden und FA vereinbarten Aufträge sind verbindlich.
7.2. In Ausnahmefällen kann der Kunde von einem Werbefilm-Auftrag bis sieben Wochen vor der erstmaligen Ausstrahlung des Werbefilms ohne Kostenfolge zurücktreten, falls er FA rechtzeitig vor Ablauf dieser Frist eine schriftliche Stornierung zukommen lässt. Der Rücktritt wird erst verbindlich, wenn und soweit FA diesem schriftlich zustimmt.
7.3. Will der Kunde einen Werbefilmauftrag innerhalb von sieben bis drei Wochen vor der erstmaligen Ausstrahlung des Werbefilms stornieren, schuldet er FA 80% des betroffenen Auftragsvolumens.
7.4. Bei einem Rücktritt von weniger als drei Wochen vor der erstmaligen Ausstrahlung eines Werbefilms, schuldet der Kunde FA den vollumfänglichen Betrag des betroffenen Auftragsvolumens.
7.5. Annulliert der Kunde vorzeitig Promotionen oder Events so hat er die, der FA bis dahin entstandenen Auslagen und Aufwendungen (z.B. getätigte Post-, Telefon-, Lager-, Kilometerspesen etc.) vollumfänglich zu ersetzen. Die vertraglich bis dahin festgesetzten Raten und Anzahlungen sind zu bezahlen, unabhängig von der bereits geleisteten Vorarbeit von FA. Aufwendungen im Zusammenhang mit der von FA eingegangenen Verbindlichkeiten (wie z.B. Mietkosten, Lohnkosten etc.) und/oder solchen Aufwendungen die mit der Annullierung nutzlos geworden sind (z.B. Abklärungen, Besorgungen etc.) sind ebenfalls zu 100% vom Kunden zu tragen. Ferner hat der Kunde, für die bis zu diesem Zeitpunkt geleisteten Dienstleistungen seitens der FA und den damit verbundenen Zeitaufwand vollumfänglich aufzukommen.
7.6. Erfolgt die Annullierung einer Promotion oder eines Events zu Unzeit (Frist = 15 Arbeitstage) vor dem Projekt, so wird dem Kunden der volle Betrag (gemäß Auftragsbestätigung) in Rechnung gestellt.
7.7. Kinoticket-Verträge können bis sieben Wochen vor Start der Ticketlieferung ohne Kostenfolge aufgelöst werden. Danach fällt die volle Summe an. Die Ticketlieferung hat in der Regel 5 Wochen vor vereinbarten Einsatztermin zu erfolgen.
7.8. Erfüllt der Kunde den Vertrag nicht oder nicht gehörig, ist die FA berechtigt, nach erfolgloser Mahnung ohne weiteres vom Vertrag zurückzusetzen. Der Kunde schuldet der FA dennoch die Kosten für alle bereits erfüllten Leistungen und Vorarbeiten.
7.9. Kann FA eine Leistung nicht erbringen, ist FA berechtigt, vom Vertrag und in diesem Zusammenhang zusätzlich beauftragten Lieferungen und Leistungen zurückzutreten, wenn der Kunde eine ihm von FA gesetzte angemessene Nachfrist nicht einhält. In diesem Fall hat der Kunde FA die vereinbarten Vergütungen ohne Abzug als pauschalisierten Schadensersatz zu zahlen.


8. Inhalt und Ausgestaltung der Werbung
8.1 Für den Inhalt, Ausgestaltung, Form, die Beachtung sämtlicher Vorschriften der Werbemittel trägt ausschließlich der Kunde die alleinige Verantwortung.
8.2. Der Kunde hat zu garantieren, dass seine Werbemaßnahmen die wettbewerbs-, werbe-, immaterialgüter- und sonstigen gesetzlichen  Bestimmungen (EU, Staat, Provinz, Gemeinde), die Branchenregelungen, die Richtlinien des IAP und EASA sowie die vorliegenden AGB uneingeschränkt einhalten sowie sämtliche damit einhergehenden allfälligen anfallenden Steuern, Sondersteuern und Gebühren bezahlt sind.
8.3. Religiöse oder politische Inhalte bedürfen einer speziellen Genehmigung und sind der FA zur Abklärung vorzulegen.
8.4. Kann der Werbefilm nicht ausgestrahlt werden, weil der Kunde den genannten Pflichten nicht oder nur unvollständig nachgekommen ist, bleibt er zur vollen Zahlung des vereinbarten Werbeauftrages verpflichtet. Er kann jedoch der FA einen rechtlich zulässigen Ersatz-Werbefilm zukommen lassen.
8.5. FA ist nicht verpflichtet, die rechtliche Zulässigkeit des Inhalts der Werbeaussendungen zu überprüfen.

9. Ansprüche Dritter
9.1. Der Kunde stellt FA und die Kinobetreiber bzw. deren Organe, Mitarbeiter und Hilfspersonen von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei.
9.2. Der Kunde ist in jedem Fall verpflichtet, sämtliche im Zusammenhang mit Ansprüchen Dritter oder in sonstigen Verfahren anfallende gerichtlichen oder außergerichtlichen Kosten zu übernehmen.
 
10. Sendeunterlagen und Sendematerial
10.1. Der Kunde verpflichtet sich, FA die Sendeunterlagen und das Sendematerial in der vereinbarten Qualität und Format mindestens zehn Arbeitstage (Post-/Botenzeiten nicht inkludiert) vor dem ersten Ausstrahlungstermin zur Verfügung zu stellen. Einschaltwochen, welche wegen verspäteter Lieferung ausfallen, werden in Rechnung gestellt.
10.2. Eine nicht oder nicht gehörige Lieferung rechtfertigt keine Abänderung der Ausstrahlungstermine. Preise und Gebühren bleiben vollumfänglich geschuldet, selbst wenn die Ausstrahlung nicht mehr bzw. nur noch teilweise erfolgt.
10.3. Die Sendeunterlagen und das Sendematerial müssen den Anforderungen der unter „Technische Informationen für Cine-Motions und Cine-Pictures“ sowie "Cine Journal" festgehaltenen Normen entsprechen.
10.4. Die herkömmliche oder digitale Übermittlung der Sendeunterlagen und des Sendematerials erfolgt auf Rechnung und Gefahr des Kunden. 
10.5. Werden Sendeunterlagen oder das Sendematerial verspätet zugestellt oder nachträglich noch abgeändert, lehnt FA jegliche Haftung für eine ordnungsgemäße Vorführung ab. Werden Werbefilme nicht oder falsch gesendet, weil die Sendeunterlagen nicht rechtzeitig, unrichtig, ungenügend oder mangelhaft gekennzeichnet geliefert wurden, werden der vereinbarte Werbeauftrag sowie die FA und Dritten daraus entstandenen Zusatzkosten dem Kunden in Rechnung gestellt.
10.6. Die Umwandlung (Encodierung), Qualitätsprüfung sowie eventuell die der gültigen Normen entsprechenden erforderlichen Nachbearbeitungen der angelieferten Werbefilme (z.B. Tonlevel) erfolgt durch FA oder ein durch FA bestimmtes Unternehmen. Dabei wird sichergestellt, dass ein einheitliches Qualitätslevel eingehalten wird. FA stellt dem Kunden, die Kosten für diese Dienstleistung zusätzlich zum Tarif für Werbezeiten und -ort in Rechnung.
10.7. Der Kunde hat zudem für sämtliche anfallenden Produktionskosten, einschließlich der Abgeltung sämtlicher Urheber- und Leistungsschutzrechte direkt aufzukommen.
10.8. Die angelieferten Werbefilme, Kinotickets, Samplings etc. sind für den einmaligen Gebrauch gestimmt. Am Ende der Schaltperiode / der Promotion und dem Kinoticketeinsatz kann die FA darüber frei verfügen. FA hat keinerlei Aufbewahrungspflicht über das Ende Werbeperiode hinaus.
 
11. Ablehnung von Werbefilmen durch FA
11.1. FA ist nicht verpflichtet, den Werbefilm vor seiner Annahme auf seine Zulässigkeit hin zu überprüfen. FA behält sich vor, auch bereits angenommene Werbefilme im Nachhinein aus rechtlichen Gründen oder aus Rücksicht auf politische oder kommerzielle Überlegungen der FA oder des Kinobetreibers abzulehnen.
11.2. Wird eine Werbemaßnahme durch die Behörden ganz oder teilweise untersagt, oder lässt sie sich aus anderen behördlichen Gründen nicht wie vereinbart realisieren, oder entspricht sie nicht den Richtlinien des IAP, EASA etc., kann die FA die Vertragsauführung ohne weitere Grundangabe verweigern und vom Vertrag entschädigungslos zurücktreten. Dasselbe gilt, wenn Gründe zur Annahme bestehen, dass die Werbemaßname zu Protesten oder Krawallen führt. Der Kunde haftet für alle allfälligen weiteren Schäden.
11.3. Erfolgt die Ablehnung aus rechtlichen, politischen oder kommerziellen Überlegungen des Kinobetreibers, fakturiert FA dem Kunden die ihr daraus entstehenden Umtriebe, höchstens aber 80% des vereinbarten Auftragsvolumens. Weitere Ansprüche des Kunden werden hiermit ausdrücklich ausgeschlossen.
11.4. FA  ist berechtigt, von einem bestätigten Auftrag zurückzutreten, wenn FA bei Annahme des Auftrages Form und Inhalt der Werbefilme unbekannt waren und diese gegen die guten Sitten und/oder behördliche Vorschriften verstoßen. In einem solchen Fall ist vom Kunden dennoch die volle Auftragssumme zu bezahlen.

12. Preise und Fakturierung
12.1. Maßgebend für die derzeit geltenden Preise sind die aktuellen Tarife der FA. Die Tarife können jederzeit angepasst werden und treten auch bei laufenden Werbeaufträgen sofort in Kraft, wobei FA verpflichtet ist, die Tarifänderungen den Kunden mitzuteilen.
12.2. FA ist berechtigt, Anzahlungen zu verlangen. Die Ausstrahlung der Werbefilme wird vor dem Start der Ausstrahlung fakturiert. Für die Verrechnung von Kinoticket-Verträgen, Promotionen / Events und Cinelights gilt das Angebot.
12.3. Die Rechnung ist bei Sicht fällig, außer es gelten andere schriftliche Vereinbarungen.
12.4. Bei Verzug schuldet der Kunde – ohne Mahnung vom Zeitpunkt der Fälligkeit Verzugszinsen, welche nach Maßgabe des Art. 5 des Gesetzesvertretenden Dekrets 231/2002. festgesetzt und verrechnet werden.
12.5. Ist der Kunde im Falle einer Ratenzahlung in Verzug, wird umgehend der gesamte dannzumal für die Vertragsdauer geschuldete Restrechnungsbetrag zur Zahlung fällig.
12.6. Bei verspäteter Zahlung schuldet der Kunde zusätzlich etwaige Rechtsanwaltsspesen, Inkassospesen sowie Bearbeitungs- und Postgebühren.
12.7. Verschlechtert sich das Vermögensverhältnis durch den Kunde, so dass die Zahlung des für FA vereinbarten Entgeltes gefährdet erscheint, oder wird gegen den Kunde der Antrag Eröffnung eines Insolvenzverfahrens eingebracht, ist FA berechtigt, alle offenen Forderungen sofort fällig zu stellen, sowie weitere Leistungen für den Kunde nur gegen Vorauszahlung auszuführen und bei Zahlungsverzug unter Setzung einer Nachfrist von 5 Arbeitstagen vom Vertrag zurückzutreten.
12.8. Alle Preise sind zuzüglich gesetzlicher MwSt.
 
13. Beschränkung der Haftung der FA
13.1. FA haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
13.2. FA haftet für vorsätzliches Handeln ihrer Hilfspersonen, nicht aber für fahrlässiges.
13.3. Betragsmäßig ist die Haftung beschränkt auf den Betrag des Auftragsvolumens der ausgefallenen oder nicht vertragskonform erfolgten Ausstrahlung des vom Kunden gebuchten Werbefilms. Die Haftung für darüber hinausgehenden Schaden wird ausdrücklich ausgeschlossen.
13.4. Die FA haftet bei Promotions- und Eventverträgen nicht für Verlust, Diebstahl, Beschädigung und oder Verschmutzung der verwendeten Werbemittel.
13.5. Der Kunde hat das Recht, mit FA während der Werbezeit (maximal bis zum Filmbeginn) eine gemeinsame Kontrolle zu verlangen. Beanstandungen können nur dann berücksichtigt werden, wenn diese vom Kunden sofort gegenüber der FA gerügt werden. Die Rüge hat schriftlich per Einschreiben RA unter genauer Angabe des Kinos, des Saals, des Vorführtages, der Vorführzeit und des Grundes der Beanstandung zu übermitteln, inklusive eine Bestätigung des Vorfalles durch den Betreiber des Kinos.
13.6. FA haftet keinesfalls für Folgeschäden, mittelbare Schäden oder Vermögensschäden, einschließlich entgangener Gewinne, sowie für sonstige Schäden jedweder Art, die dem Kunde durch den Ausfall oder die Unterbrechung seiner Werbeaufführen entstehen.
13.7. Schadensersatz und allfällige Regressansprüche gegenüber FA sind bei sonstigem Verfall binnen drei Monaten gerichtlich geltend zu machen.

14. Agenturen
Der Kunde kann sich durch eine Agentur vertreten lassen. In diesem Falle gelten zusätzlich nachstehende ergänzende Bestimmungen:
14.1. Die Agentur stellt den Tarif und die Gebühren gemäß Preisliste / Angebot FA sicher mittels Bankgarantie einer italienischen Grossbank oder mittels Solidarbürgschaft des Endkunden oder eines von der FA anerkannten Dritten. Die FA kann auf die Sicherstellung schriftlich verzichten.
14.2. Die Agentur verrechnet in ihren Angeboten, Verträgen und Abrechnungen gegenüber dem Endkunden den Tarif gemäß Preisliste / Angebot FA und die Gebühren der FA ohne Zuschläge.
14.3. Die Agentur ist gegenüber der FA für die Einhaltung der AGB verpflichtet. Sie überbindet diese dem Endkunden, soweit erforderlich.
14.4. Kommt die Agentur den Verpflichtungen nach Ziff. 16.2. und 16.3. nicht nach, führt dies zum vollständigen Verlust der Kommission. Die Geltendmachung weiteren Schadens ist der FA vorbehalten.
14.5 Die FA Ist berechtigt, den Endkunden ohne Benachrichtigung der Agentur direkt zu kontaktieren.
14.6. Die Agentur ist verpflichtet, der FA bei Vertragsabschluss den Namen des von ihr vertretenen Kunden zu nennen.
14.7. Die Berechtigung zur Beraterkommission wird von FA durch ein eigenes Infoblatt „Agenturberechtigung“ der Agentur angezeigt.

15. Politische Werbung
Politische Werbemittel unterstehen den gesetzlichen Bestimmungen, Bedingungen und expliziten Genehmigung der Konzessionsgeber oder der Verpächter und behördlichen Weisungen. Der Kunde zeigt der FA an, wenn ein Werbemittel ein politisches Sujet / Imagewerbung beinhaltet.
15.1. Die politische Werbung ist eine Werbung, mit welcher eine politische Gruppierung, eine Partei, ein Aktionskomitee, eine Arbeitsgruppe/Einzelperson für eine Wahl oder Abstimmung (Volksbefragung) auf Europa, Staats, Regional-, Provinz- oder Gemeinde Ebene werben. Die politischen Werbung hat  entweder zu enthalten einen klar erkennbaren Hinweis auf eine zur Wahl stehende Partei, einen Kandidaten/eine Kandidatin oder eine Liste oder auf eine konkrete Abstimmungsvorlage.
So genannte Imagewerbung (für Gruppierungen, Parteien und Anliegen) fällt nicht unter den Begriff der politischen Werbung.
15.2. Bei Europa, Parlaments, Provinz und Gemeindewahlen sowie bei Volksbefragungen behandelt die FA während dieser Zeit alle Kandidaten/Parteien/Listen gleich. Hierzu behält sie sich vor, Aufträge ohne vorherige Mitteilung an den Kunden entschädigungslos zu kürzen.
15.3. Politische Werbung muss die politische Partei oder Organisation nennen, soweit dies behördlich vorgegeben ist. Der FA  sind stets die politische Partei oder Organisation und der Autor mitzuteilen.

16. Sonstiges
16.1. Ein Konkurrenzausschluss kann nicht eingeräumt werden.
16.2. Sämtlich vertraglich vereinbarte Rechte und Pflichten gehen auf der Seite des Kunden auf allfällige Rechtsnachfolger über. Der Kunde verpflichtet sich zu deren ausdrücklichen Überbindung und einer Mitüberbindung dieser Rechtsnachfolgerklause. FA ist berechtigt, Pflichten aus diesem Vertragsverhältnis an andere Unternehmen zu übertragen.
16.3. Der Kunde hat Änderungen seines Namens oder seiner Firma, seiner Anschrift, seiner Rechtsform, seiner UID-Nummer sofort FA schriftlich mitzuteilen.
16.4. Gibt der Kunde Änderungen gemäß Punkt 16.3. nicht oder nicht rechtzeitig bekannt, und gehen ihm deshalb an die von ihm zuletzt bekannt gegebene Adresse gesandte, rechtlich bedeutsame Schriftstücke der FA nicht zu, so gelten die Schriftstücke trotzdem als zugegangen.
Dem Kunden ist es untersagt, Forderungen und Rechte aus diesem Vertragsverhältnis ohne schriftliche Zustimmung der FA abzutreten.
16.5. Allfällige mit dem Abschluss dieses Vertrages anfallende Steuern, Sondersteuern (z.B. für Gewinnspiele) oder Gebühren trägt der Kunde und hält hierfür FA schad- und klaglos.

17. Datenschutz
17.1. Die FA behandelt die ihr vom Kunden und/oder der Agentur zugegangenen Dateien vertraulich und deren Verarbeitung erfolgt nach den Prinzipien der Korrektheit, Gesetzmäßigkeit und Transparenz.
17.2. Mit vollinhaltlichen Verweis auf die im Gesetzesvertretenden Dekret Nr. 196/2003 enthaltenen Bestimmungen zum Schutz von persönlichen Daten stimmt der Kunde und/oder die Agentur durch Unterzeichnung dieser AGB der Verarbeitung der eigenen personenbezogenen Daten zu.
17.3. Der Kunde erteilt der FA die ausdrückliche Erlaubnis an dessen E-Mail Adresse über Neuerungen/Anpassungen bei Produkten, Dienstleistungen usw. (Newsletter o.ä.) zu informieren und seine Kontaktdaten für Werbezwecke an Dritte weiterzugeben. Der Kunde kann die Zusendung der Informationen jederzeit und ohne weiteres gegenüber der FA ablehnen.

18. Anwendbares Recht/Gerichtsstand
18.1. Alle Rechtsbeziehungen zwischen dem Kunden und der FA unterstehen dem italienischen Recht.
18.2. Es gilt die deutsche Fassung der AGB.
18.3. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Verfahrensarten sowie Betreibungsort ist das Landesgericht Bozen, wobei die FA indessen berechtigt ist, den Kunden beim zuständigen Gericht dessen Wohnsitzes oder jedem anderen zuständigen Gericht zu belangen.
 
19. Schrifterfordernis, Teilungültigkeit
19.1. FA behält sich jederzeit die Änderungen dieser AGB vor.
19.2. Sonstige Änderungen, Ergänzungen oder die Aufhebung der Werbeaufträge oder dieser Geschäftsbedingungen, insbesondere aber auch Abweichungen vom Schriftformerfordernis, bedürfen ihrerseits der Schriftform.
19.3. Sollte eine Bestimmung der Werbeaufträge oder dieser Geschäftsbedingungen ungültig sein oder werden, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. 
 
20. Inkrafttreten
Die vorliegenden Geschäftsbedingungen treten am 03. Januar 2012 in Kraft.
 

 

fact nr 4
 
  3x mehr  
  spontane Erinnerung als bei einem TV-Spot Fact
     

 

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